Vorbereitung: TSV Etesen - Tus Drakenburg 3:1 (1:1)

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Eigentlich waren in der zweiten Augusthälfte vier Freundschaftsspiele geplant (TuS Komet Arsten (A), Rotenburger SV (H), TSG Seckenhausen-Fahrenhorst (A) sowie SV Heiligenfelde (A)), aber "Der Mensch denkt und Gott lenkt" und so waren die Partien allesamt aus den verschiedensten Gründen abgesetzt worden.

Folglich war das Testspielprogramm unverhofft zur Makulatur verkommen, aber immerhin konnte als Ersatz für den SV Heiligenfelde mit dem TuS Drakenburg ein interessanter Gegner aus der Bezirksliga Hannover am Schlosspark (B-Platz) begrüßt werden.

Als klassenhöheres Team hatten wir zwar die Favoritenrolle inne, wurden aber kurz nach dem Anpfiff auf dem falschen Fuß erwischt. Ein vom Gegner abgefangenes Zuspiel mit anschließendem Konter führte nach vielleicht 20 s zu unserem 0:1 Rückstand. Der Treffer dürfte wohl nur von ganz wenigen Zuschauern wirklich gesehen worden sein... blush

Glücklicherweise zeigten sich unsere Jungs davon vollkommen unbeeindruckt und übernahmen sofort das Kommando. Folgerichtig dauerte es auch nur eine Viertelstunde, bis der Ausgleich aus der Nahdistanz durch Nico Meyer geschafft war. Auch im Anschluss dominierte Etelsen das Geschehen, die Führung wollte aber zunächst nicht gelingen. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Schlossparkkicker sogar Glück, dass ein Gäste-Freistoß statt im Knick zu landen nur ans Alu geknallt war. Da wäre unser Schlussmann chancenlos gewesen. Aber schließlich sollte unsere Feldüberlegenheit doch noch zum Erfolg führen. Nils Köhle schlug eine mustergültigen Flanke von der Grundlinie zum zweiten Pfosten, wo Nico Meyer hochstieg und die Pille mit Wucht zum hochverdienten 2:1 (55.) ins Netz köpfte. Keine 10 min später machte Amadinho "Yaya" Kone alles klar, indem er ein Köhle-Zuspiel völllig unbedrängt aus ca. 5 m zum 3:1 (62.) nutzte.

Eigentlich hätten die Platzherren das Ergebnis noch höher schrauben können, aber auch dank einer guten Leistung ihres Keepers konnten die Gäste die Niederlage in Grenzen halten. In den letzten 10 min war Drakenburg sogar noch etwas aufgekommen, ohne allerdings gefährlich zu werden.

Kurzvideo