Liga: VfL Breese-Langendorf - TSV Etelsen 0:1 (0:1)

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Der zweite Minimalsieg in Folge!

Das Eingangsstatement soll nicht bedeuten, unsere Jungs hätten nach dem Motto "ein gutes Pferd springt nicht höhter als es muss" gespielt, es bezieht sich lediglich auf die Ergebnisse der letzten beiden siegreichen Begegnungen, denn knapper als mit 1:0 kann man bekanntlich nicht gewinnen.

Und nach allem was ich höre - berusbedingt musste ich leider erneut passen - haben die Schlossparkkicker eine ordentliche Partie abgeliefert, nur mal weder zu wenig aus ihren Chancen gemacht. Speziell in der ersten Hälfte spielte Etelsen druckvoll nach vorn und hätte durchaus einen Drei-Tore-Vorsprung bis zur Pause herausschießen können, doch sowohl David Airich als auch Micha Langreder ließen beste Möglichkeiten ungenutzt, sodass man sich mit dem 1:0 (35.) von Alex-Christian Ruf bescheiden musste.

Nach dem Seitenwechsel waren unsere Jungs wohl nicht mehr ganz so gut im Spiel, dennoch bestimmten sie weiterhin das Geschehen auf dem Platz. Zweimal musste der Keeper des Heimteams, Niklas Dallmann, sogar die Kugel aus dem Netz holen. Zunächst war ein Freistoß Nico Meyers hinter der Linie gelandet (65.), doch der sehenswerte Treffer wurde vom Schiedsrichter wegen eines vermeintlichen Fouls an Dallmann zurückgepfiffen, eine Entscheidung, die auf unserer Seite mit Kopfschütteln und einiger Unruhe quittiert worden ist. Etwa 12 Minuten später dann erneuter Torjubel bei den Gästen, doch zu früh, denn der Schütze, Alex Ruf, muss bei seinem Abschluss wohl im Abseits gestanden haben und so war es wieder nichts mit dem herbeigesehnten zweiten Treffer. Schließlich ließ Nils Koehle eine weitere gute Möglichkeit, hier alles klar zu machen, liegen und so konnte es nicht verwundern, dass es mal wieder eine brenzlige Schlussphase zu überstehen galt. Es wäre mehr als ärgerlich gewesen, wenn Breeses Nr. 2, Lars Bannöhr, seinen Kopfball in der 80. nach Ecke nicht über, sondern unter die Latte gesetzt hätte und wir damit um den hochverdienten Sieg gebracht worden wären. Schließlich hatten die Gastgeber aus dem Spiel heraus keine wirklich erwähnenswerte Möglichkeit kreiert, sodass ein Unentschieden für uns einfach zu wenig gewesen wäre. Am Ende war die Freude auf unserer Seite groß und es sah beinahe so aus, als habe auch der Fußballgott seinen Spaß gehabt, oder was sonst sollte dieser herrliche Regenbogen bedeuten, der nach Abpfiff den Himmel zierte? Vielen Dank an Micha, unseren Busfahrer, für das herrliche Foto!

Schlusskreis nach dem Sieg beim VfL Breese-Langendorf

Offenbar holen wir derzeit unsere Punkte ganz überwiegend nach dem Motto: "Hinten dicht, und vorne hilft der liebe Gott!" Bitte nicht falsch verstehen: Wir mauern nicht, aber wir brauchen zu viele Chancen für ein Tor.

Mit 10 Punkten aus 5 Spielen fällt die erste Zwischenbilanz jedenfalls sehr zufriedenstellend aus.

Diesen kurzen Clip hat mir Mirko Radtke freundlicherweise zukommen lassen, er zeigt das nicht-gegebene Freistoßtor von Nico Meyer aus der 65. Minute.