Schade, den Kurs der ersten Hälfte nicht durchgehalten.

Okay, für das frühe 1:0 (7.) benötigten wir etwas Glück, denn den von Jan-Luca Lange verwandelten Handelfmeter gibt m.E. nicht jeder Schiedsrichter. Aber leider legten wir gegen Harsefeld nicht nach, obwohl dies schon kurz nach unserer Führung möglich gewesen wäre. Insbesondere Timo Schöning hätte nur ca. 3 Zeigerumdrehungen später für einen Zweitorevorsprung sorgen können, scheiterte aber aus aussichtsreicher Position wohl auch an den eigenen Nerven. Nach einer knappen Viertelstunde kamen die Gäste dann infolge eines Osuch-Freistoßes etwas überraschend zum Ausgleich, denn der Schütze, Danny Berner, stand mit dem Rücken zum Tor und lupfte die Pille mehr oder weniger mit dem Hinterkopf in die Maschen. Damit segelten die Gäste nach meinem Eindruck zunehmend im Aufwind, auch wenn unsere Jungs nach Kräften dagegen hielten und nach 33 Minuten auch tatsächlich durch den für den verletzten Daniel Janssen gekommenen Bastian Reiners einen weiteren Treffer erzielten, dem aber die Anerkennung verwehrt blieb. Natürlich Abseits, wie schon zweimal im Hinspiel... Im Video sieht es für mich allerdings nach einem knappen Fehlurteil aus und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich bei einer anderen Entscheidung die thermodynamischen Verhältnisse auf dem Platz geändert hätten.  Aber Jammern hilft nichts, statt mit einem 2:1 ging es nur mit dem Unentschieden in die Pause.

Kurz nach dem Wiederanpfiff hatten die Harsefelder das Glück des Tüchtigen, denn ein Lupfer aus ca. 19 m ihres Manuel Detje landete genau im Knick zum 1:2 (47.). Dies war gleichzeitig die Vorentscheidung zugunsten der Gäste, da Nico Meyer mit seinem Solo nur 5 min später aus spitzem Winkel am Harsefelder Keeper scheiterte. Ich kann nicht sagen, dass unsere Schlossparkkicker aufgegeben hätten, aber als die Gäste eine Ecke zum 1:3 (72.) nutzen konnten, während auf der anderen Seite der Distanschuss von unserem Luca-Simon Homann nur an den Pfosten klatschte (80.), war der Drops gelutscht.

Kurzvideo