Sie waren stets bemüht ![]()
Ein solcher Satz im Arbeitszeugnis bedeutet zwar nichts Gutes, aber hier passt er trotzdem. Man kann m. E. unseren Schlossparkkickern kaum etwas vorwerfen, aber auch in dieser Begegnung hat man gesehen, dass wir nicht effizient genug sind. Der Gegner hat auch nur sehr wenige Chancen, kriegt die Pille aber irgendwie in die Box.
Im ersten Durchgang hatten die Gäste zugegebenermaßen etwas mehr vom Spiel, wußten damit aber auch nichts anzufangen, von ihrer Großchance in der 7. Minute einmal abgesehen. Das wir da nicht schon in Rückstand geraten waren, hatten wir einzig und allein unserem Keeper zu verdanken, der nach einer Flanke von Mammadov den Abschluss von Zeiour (?) aus vielleicht 8 m parieren konnte. Wir dagegen kamen kaum gefährlich an bzw. in des Gegners 16er und wenn doch, dann bekamen wir den Ball nicht aufs Tor (z. B. Nico Meyer/Schaf/Bawa (9./32./37)) oder waren den berühmten Schritt zu spät (Schöning/Schaf (12./21.)). Unsere beste Möglichkeit verpasste Schöning in der 44. Min., als er am rechten Pfosten stehend einen hohen Ball nicht per Kopf erreichen konnte.
Treubund war näher am Führungstreffer als wir, sodass wir mit dem torlosen Unentschieden zur Pause zufrieden sein mussten.
In die zweite Hälfte starteten unsere Jungs zwar deutlich verbessert, ohne sich jedoch ein Chancenplus erarbeiten zu können. In der 67. Minute kam es, wie es in solchen Fällen die Regel ist, man gerät in Rückstand. Hier war es Treubunds Max Börner, der einen flach von links getretenen Freistoß veredelte, indem er diesen am kurzen Pfosten zum 0:1 über die Linie beförderte. In den Folgeminuten hatten wir zwar einig Halbchancen, konnten diese aber nicht nutzen. Lüneburg dagegen brachte 9 Min. später einen langen Ball in unseren Strafraum nach zwei erfolglosen Versuchen doch noch an Schulz vorbei in die Maschen. Wieder war Max Börner erfolgreich gewesen.
Nach dem 0:2 hätte man die Partie auch abpfeifen können, denn es war erkennbar, dass wir dieses Spiel nicht mehr würden drehen können, dafür waren unsere Angriffe auch in der Schlussphase zu harmlos.
Jetzt geht es gegen die "Großen" der Liga. Das muss nichts heißen, denn in der Vergangenheit haben wir gegen spielstarke Gegner öfters besser ausgesehen, als gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel.

